Stellungnahme zu dem Antrag der Fraktion der FDP „Eigentumsturbo – Mitarbeiterbeteiligung schnell durchsetzen“ (BT-Drucksache 19/14786) sowie zu dem Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN „Mitarbeiterbeteiligung erleichtern – In Start-ups und etablierten Unternehmen“ (BT-Drucksache 19/15118)

22.01.2020

Für Startups ist die Frage nach den rechtlichen Rahmenbedingungen von Mitarbeiterbeteiligungen ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Neben der Errichtung eines “Zukunftsfonds” zur Verbesserung von Anschlussfinanzierungen für Startups stellt die Forderung nach attraktiven Rahmenbedingungen für Mitarbeiterbeteiligungen daher eine Kernforderung des Startup-Verbandes dar. Insofern begrüßen wir die Initiativen beider Fraktionen sehr, denn es besteht dringender Handlungsbedarf.

Die aktuelle Rechtslage in Deutschland benachteiligt hier ansässige Startups im internationalen Vergleich, ist ein entscheidendes Wachstumshemmnis und wirkt sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsstandortes aus.  Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen würde dazu beitragen, Beschäftigte von Startups stärker an dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Damit würde die Vermögensbildung der einzelnen Beschäftigten gestärkt und ein wichtiger Beitrag zum Aufbau eines vitalen Startup-Ökosystems geleistet. Denn Erfahrungen, wie beispielsweise in den USA, zeigen, dass die im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme erzielten Einnahmen zu ganz überwiegenden Teilen wiederum in den Aufbau junger, technologieorientierter Unternehmen fließen. Damit wird ein zukunftsorientierter, sich selbst verstärkender Kreislauf von Innovationen, Wachstum und Investitionen geschaffen.

Hier kann die Stellungnahme heruntergeladen werden.

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