Corona-Krise – Startup-Verband legt Schutzschirm für deutsche Startups vor

 

Berlin, 20.03.2020 Der Bundesverband Deutsche Startups hat heute seinen 4-Stufen-Plan zum Schutz deutscher Startups in der Corona-Krise vorgelegt. Startups sind von der aktuellen Situation besonders betroffen, da durch Umsatzausfälle, den Rückzug von Neuinvestoren u.v.m. kurzfristig gravierende Liquiditätsengpässe zu befürchten sind. Schnelle, effiziente, umfassende und zielgenaue finanzielle Unterstützungsmaßnahmen sind daher dringend erforderlich. Das gilt umso mehr, da bisher vorgeschlagene Fördermaßnahmen an den Bedürfnissen von Startups vorbeigehen: Startups haben – insbesondere in einer frühen Phase – weder eine kreditgebende Hausbank noch erfüllen sie die herkömmlichen Kriterien, um einen Kredit zu erhalten.

Christian Miele, Präsident des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V.: „Wir wissen, dass die kommenden Wochen und Monate unser Ökosystem um viele Jahre, vielleicht sogar um ein Jahrzehnt, zurückwerfen kann, wenn wir nicht schnell und substantiell handeln. Wir stehen deshalb in regelmäßigem, engem und direktem Kontakt mit den entscheidenden staatlichen Stellen. Oberste Priorität ist momentan die Liquidität der deutschen Startups – egal welcher Stage, welchen Alters und welcher Größe – zu erhalten. Wir sind davon überzeugt, dass der von uns erarbeitete 4-Stufen-Plan, unser Schutzschirm für Startups, das leisten kann. Es kommt jetzt darauf diesen in enger Abstimmung mit der Bundes- und den Landesregierungen zügig umzusetzen. Uns bleibt nicht viel Zeit.

Es ist wichtig, dass in einer Situation wie dieser Verantwortung übernommen wird. Das hat das deutsche Startup-Ökosystem vor der Krise, das tut es gerade und das wird es auch danach. Die geforderten Maßnahmen haben das Ziel die Arbeitsplätze, die deutsche Startups in den letzten Jahren geschaffen haben, zu erhalten. Wenn diese Maßnahmen Erfolg haben und diese Krise überstanden ist, haben wir die Chance gestärkt aus ihr hervorzugehen.“

Eine “One size fits all”-Lösung gibt es angesichts der vielfältigen Finanzierungsarten und Entwicklungsstadien von Startups nicht. Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (Startup-Verband) schlägt daher einen Vier-Stufen-Plan als ganzheitlichen Schutzschirm für Startups vor:

     Stufe 1: Maßnahmen für Startups in früher Phase bzw. ohne Wagniskapitalgeber

     Stufe 2: Maßnahmen für Startups mit Wagniskapitalgeber – ein “Matching-Fonds”

     Stufe 3: Maßnahmen für Scale-ups

     Stufe 4: Maßnahmen für einen Secondary Market bei ausfallenden Investoren

 

Hier können sie den kompletten 4-Stufen-Plan herunterladen.

 

Über den Startup-Verband
Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.

Kontakt  

Paul Wolter

Paul Wolter
Teamleiter Politik & Kommunikation
presse@deutschestartups.org
030 609 8959 101

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