Afrika

Mission des deutschen Startup-Verbands

Mit dem Afrika-Desk/Afrika-Korridor wollen wir das deutsche und afrikanische Startup-Ökosystem stärker vernetzen. Weitere Ziele sind außerdem:

  • Gründer*innen, Startups, Unternehmen und Unterstützende in einem breiten Netzwerk zwischen Deutschland und Afrika zusammenzubringen
  • durch den Austausch von Erfahrungen und Wissen voneinander zu lernen
  • Synergien bei der Erschließung von Geschäfts- und Marktchancen zu realisieren 
  • grenzüberschreitend mit einer gemeinsamen Stimme für die Schaffung eines gründerfreundlichen Umfelds einzustehen
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Warum Afrika?

Afrika als Kontinent ist der letzte große Wachstumsmarkt mit nahezu unbegrenzten Geschäfts- und Wachstumsmöglichkeiten in 54 Ländern. Die Erfolgsgeschichten verschiedener afrikanischer Länder spiegeln das Potenzial und die Geschwindigkeit, die Afrika als Startup-Ökosystem zu bieten hat, wider. Außerdem ist der Kontinent mehr und mehr auf dem Radar von Investoren, Unternehmen, Politikern und Institutionen. Ausländische Investoren und Unternehmen, denen der Markteintritt bereits gelungen ist, teilen ihre Erfolgsgeschichten und planen die Expansion in weitere afrikanische Märkte.

Bis 2050 werden auf dem afrikanischen Kontinent vermutlich fast 2 Milliarden Menschen leben und mit einer wachsenden Mittelschicht werden sich schnell verändernde Verbraucherbedürfnissen und Ausgaben prognostiziert. Bereits bis 2035 wird Afrika mit einem Durchschnittsalter von unter 35 Jahren das weltweit größte Arbeitskräftepotenzial haben. In Kombination mit neuen Kenntnissen, insbesondere im digitalen Bereich, ist diese Bevölkerungsschicht dann in der Lage, demographische Lücken in der westlichen Welt zu schließen. Diese „Digital Natives“ und werden die Zukunft Afrikas voraussichtlich intensiv und innovativ (mit)gestalten.

Darüber hinaus verfügt Afrika bereits über ein extrem dynamisches Startup-Ökosystem, in dem sich Startups hauptsächlich auf die Entwicklung von Lösungen für die Herausforderungen des Alltags konzentrieren. Viele dieser Produkte und Dienstleistungen sind Neuerungen wie Micro Payments, Micro Credits, die Einrichtung afrikanischer sozialer Netzwerke, Telemedizin und andere Innovationen im Bereich von Basisdienstleistungen.

 

Im Hinblick auf das afrikanische Startup-Ökosystem erwarten wir:

  • eine Zunahme von Innovationszentren und TechHubs wie iHub (Kenia), KLab (Ruanda) und Kumasi Hive (Ghana) mit Zugang zum Internet, Schulungen und Beratung
  • mehr als 400 aktive Inkubatoren, Acceleratoren und Co-Working Spaces sowie eine wachsende Zahl an Tech-Konferenzen
  • erfolgreiche Beispiele für Startups wie TaxiJetm wigroup, Giraffe, M-Farm, M-Pesa oder SafeMotos und FOYO
  • ein wachsendes Interesse von globalen Technologieunternehmen, afrikanische Startups in die Entwicklung ihrer Produkte einzubeziehen
  • „Leap Frogging“ als ein wesentliches Merkmal von Startups, um den Mangel an Infrastruktur in verschiedenen Sektoren zu überwinden
  • die Präsenz von Startups in fast allen Bereichen und Segmenten

Wir freuen uns auf Unterstützung und Interesse daran, unserem Netzwerk beizutreten und damit die Verwirklichung unserer Vision zu unterstützen.

Kontakt

Christian Lindfeld

Dr. Christian Lindfeld
Head of Coordination

Annika Schroeder

Annika Schroeder
Partner Manager
annika.schroeder@deutschestartups.org

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