Germany English

Internationale Forschung

Um das europäische Startup-Ökosystem kennen und verstehen zu lernen, haben wir mit der Unterstützung der Sponsoren KPMG, Telefónica und Google im Jahre 2015 den European Startup Monitor (ESM) initiiert. Als erste europaweite Startup-Vergleichsstudie verfolgt der ESM das Ziel, die Transparenz im europäischen Startup Ökosystem zu erhöhen, wichtige demographische Informationen zu den Gründern zu erheben und darüber hinaus auch konkrete Herausforderungen der Startups aufzudecken und europäisch zu vergleichen. 

Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Deutschen Startup Monitor können Gründer sowie Mitglieder der Geschäftsführung von Startups in Europa und Israel auf Einladung der ESM-Netzwerkpartner an der Onlinebefragung in sechs Sprachen teilnehmen. Netzwerkpartner des ESM sind nationale Startup-Verbände und Experten aus den jeweiligen Ökosystemen. Darüber hinaus beinhaltet die Zusammenarbeit auch Partnerschaften zu europäischen akademischen Partnern und der Europäischen Kommission.

Der 1. ESM wurde im März 2016 offiziell vorgestellt. An der Befragung nahmen 2.300 Startups mit mehr als 31.000 Mitarbeitern aus allen europäischen Mitgliedstaaten und Israel teil. Der ESM konnte so aus den Gründerszenen der europäischen Mitgliedsstaaten und Israel konkrete Herausforderungen, Bedürfnisse und Vorschläge zur Verbesserung des Startup Umfeldes einholen und abbilden. Der ESM soll damit helfen, der Europäischen Kommission die nötigen Handlungsfelder zur Weiterentwicklung aufzuzeigen und gründungsfreundlichere Gesetzgebungsprozesse anzustoßen sowie zielgenaue Maßnahmen aufzuzeigen. Weitere Informationen sowie die Studien zum Download gibt es auf der Website des ESM.

Der ESM wird in Zukunft jährlich vom European Startup Network (ESN) herausgegeben, welches sich auf Grund der guten Zusammenarbeit im Zuge der Datenerhebung gegründet hat. Das ESN ist der europäische Dachverband der nationalen Startup-Verbände mit dem Ziel eine bessere Umgebung für Unternehmensgründungen in Europa zu schaffen, die besten Praxen zur Ökosystementwicklung aus den Mitgliedländern auszutauschen und bestehende Daten und Forschungen zusammenzuführen.