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PRESSEMITTEILUNG

 

 

Bundesverband Deutsche Startups e.V. verlässt europäisches Netzwerk

 

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. erklärt aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen zu Fragen der Corporate Governance mit sofortiger Wirkung seinen Austritt aus dem European Startup Network (ESN).

Berlin, 04.08.2017 – Der Bundesverband Deutsche Startups hätte sich von der ESN-Geschäftsführung bei Vergütungsfragen erheblich mehr Transparenz gewünscht. Über relevante Vorgänge wurde der damalige deutsche Vizepräsident des ESN, Florian Nöll, über Monate hinweg nicht in angemessener Form informiert.

„Vor diesem Hintergrund ist für uns eine weitere Mitarbeit im ESN nicht mehr möglich. Keine Organisation sollte so arbeiten, wie es dieses Netzwerk getan hat.“ erläutert Florian Nöll, der auch Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups ist. „Wir sind enttäuscht vom Verhalten des Vorstandes und der Geschäftsführung des ESN.“

Bereits vor der Mitgliederversammlung des ESN am 27. Juni 2017 in Brüssel, war Florian Nöll deshalb von seinem Amt als Vizepräsident des ESN zurückgetreten. Im Lichte der Vorfälle hat auch der Präsident des ESN, Nils Erik Jansson, sein Amt auf der Mitgliederversammlung zur Verfügung gestellt. Der notwendige Neustart kam auf dieser Versammlung dennoch nicht zustande. Der Vorstand des Bundesverbandes Deutsche Startups beschloss daraufhin einstimmig den Austritt aus dem ESN.

Der Bundesverband Deutsche Startups hatte die Gründung des ESN mitinitiiert und den Aufbau des Netzwerks in erheblichen Maße finanziell und organisatorisch unterstützt. So wurde eine Mitarbeiterin entsandt, Sponsoren gewonnen und mit dem European Startup Monitor das zentrale europaweite Kommunikationsprojekt von Deutschland aus realisiert. Mittel und Organisationsleistung, ohne die ein europäisches Netzwerk nach Auffassung des Bundesverbandes Deutsche Startups nicht möglich wäre. Die bisherige Unterstützung des Netzwerkes wird mit dem heutigen Datum beendet.

Florian Nöll: „Wir gehen mit schwerem Herzen, denn wir sind nach wie vor überzeugt, dass Startups eine starke Stimme in Europa brauchen. Das ESN kann diese Rolle unserer Meinung nach nicht mehr glaubwürdig einnehmen.“

Gerade deshalb will sich der Bundesverband Deutsche Startups auch künftig in der europäischen Politik bemerkbar machen. „Über die richtige Form der Initiative beraten wir derzeit mit Freunden aus ganz Europa.“ so Nöll.

Der European Startup Monitor, als europaweite Startup-Studie, wird in jedem Fall auch weiterhin eine Initiative des Bundesverbandes Deutsche Startups bleiben und fortgeführt.

 

Hier geht's zur Pressemitteilung als PDF.

 

Pressekontakt

Paul Wolter

Referent Kommunikation & PR

Bundesverband Deutsche Startups e.V.

[email protected]

+49 (0)30 609 89 59 101