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PRESSEMITTEILUNG


Ein guter Tag für Europa als Standort für Künstliche Intelligenz

Startup-Verband begrüßt die Entscheidung des EU-Parlaments die EU-Urheberrechtsreform abzulehnen

 

Berlin, 05.07.2018. Der Bundesverband Deutsche Startups (Startup-Verband) begrüßt die Entscheidung des Europäischen Parlaments gegen den Entwurf zur EU-Urheberrechtsreform gestimmt zu haben. Insbesondere die im Entwurf enthaltenen Regelungen für das optionale Verbot von Text- and Data- Mining für kommerzielle Nutzungen standen in der Kritik. Hätte dieses Verbot das EU Parlament passiert, wäre das ein herber Schlag für die Entwicklung der zukunftsweisenden Technologie Künstliche Intelligenz in Europa gewesen. Ohne Text- and Data-Mining ist die Enwticklung einer Künstlichen Intelligenz nicht möglich.

Roy Uhlmann, Mitglied des Vorstandes und Sprecher der Plattform für Künstliche Intelligenz des Startup-Verbandes: „Ich bin erleichtert. Die Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform durch das Europäische Parlament bedeutet unter anderem, dass Text- and Data-Mining auch weiterhin für kommerzielle Zwecke erlaubt sein wird. Damit ist Europa als Standort für Künstliche Intelligenz gerade nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. Die Europäische Kommission kann nicht auf der einen Seite die Potenziale von Künstlicher Intelligenz für Europa unterstreichen und auf der anderen Seite solche Gesetze auf den Weg bringen.

Wenn wir es auch Unternehmen und Startups zugestehen wollen die zukunftsweisende Technologie Künstliche Intelligenz mitzugestalten und voranzutreiben - und das sollten wir - muss Text- and Data-Mining auch weiterhin für kommerzielle Zwecke möglich sein. Es gibt schlichtweg keinen Grund, weshalb die Erfassung und Analyse großer Datenmengen, die ohnehin legal frei verfügbar im Internet zugänglich sind, privaten Unternehmen untersagt werden sollte, öffentlichen Forschungseinrichtungen aber nicht.

Ich hoffe inständig, dass wir alle und insbesondere die Europäischen Institutionen den Warnschuss gehört haben und zukünftige Gesetzesentwürfe nicht derart technologie- und fortschrittsfeindliche Elemente in sich tragen. Es ist an uns, der europäischen Tech-Industrie, dafür zu sorgen, dass das nicht passiert.“

 

Über den Startup-Verband

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.

 

Hier geht's zur Pressemitteilung als PDF.

 

Pressekontakt

Bundesverband Deutsche Startups e.V.

Paul Wolter

Teamleiter Politik und Kommunikation

+49 (0) 30 609 8959 101

[email protected]