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PRESSEMITTEILUNG


Forderung: Eine Milliarde pro Jahr für Startups

 

  • Startup-Verband fordert klares Bekenntnis der neuen Bundesregierung zum Startup- und Technologiestandort Deutschland
  • Verdoppelung der staatlichen Investitionen auf eine Milliarde Euro pro Jahr führt zu einem vielfachen mehr an privaten Investitionen
  • Ziel: Verdoppelung der Gesamtinvestitionen in deutsche Startups auf 10 Milliarden Euro p.a. bis 2022

 

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. fordert für die kommende Legislatur eine Verdopplung staatlicher Investitionen in das deutsche Startup-Ökosystem auf eine Milliarde Euro pro Jahr. Durch eine Verdopplung der Mittel staatlicher Förder- und Investitionsinstrumente werden zusätzlich ein vielfaches mehr an privaten Investitionen in das deutsche Startup-Ökosystem mobilisiert. Insgesamt können durch diese Maßnahme mehr als vier Milliarden Euro Wagniskapital-Investitionen pro Jahr induziert werden.

Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. zur aktuellen Situation: „Unsere Startups beweisen seit Jahren ihre Leistungsfähigkeit. Wir sehen die Entstehung von Milliardenunternehmen, Zukunftstechnologien und zehntausenden Arbeitsplätzen. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten unserer Gründer unverändert massiv durch den Kapitalmangel eingeschränkt. Dieser Mangel ist zu groß, als das der Gesetzgeber ihn mit Steuermitteln schließen könnte. Aber der Gesetzgeber ist in der Lage und gefordert, den Impuls für private Investitionen zu setzen. Diese Strategie wurde bereits in der vergangenen Legislatur erfolgreich verfolgt und muss nun ausgebaut werden.“

Zur Zielmarke von einer Milliarde Euro pro Jahr erläutert Nöll: „Um der unbefriedigten und wachsenden Nachfrage nach Wagniskapital gerecht zu werden muss das staatliche Engagement vergrößert werden um noch mehr privates Kapital mobilisieren zu können. Das heißt im Klartext: Wenn wir das staatliche Engagement auf eine Milliarde pro Jahr verdoppeln, können wir auch den Hebel für private Investitionen auf mindestens 4 Milliarden Euro pro Jahr verdoppeln. Das wäre ein echter Schritt nach vorne für die deutsche Startup-Wirtschaft.“

Zur Einordnung der Summe lohnt ein Blick in die Vergangenheit. Zwischen 2003 und 2012 hat der Staat Gründungen aus der Arbeitslosigkeit mit den Instrumenten Ich AG und Gründungszuschuss jährlich mit bis zu 2 Milliarden Euro gefördert. Anders als bei diesen Instrumenten in der Vergangenheit handelt es sich bei den geforderten 1 Milliarde Euro pro Jahr um Investitionskapital. D.h. der Staat erhält das investierte Kapital wieder zurück.


Hier geht's zur Pressemitteilung als PDF.

 

Pressekontakt

Paul Wolter

Referent Kommunikation & PR

+49 (0) 30 609 8959 101

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