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PRESSEMITTEILUNG


Gründungsspiegel zeigt: Ein Drittel aller Deutschen kann sich vorstellen, selbst ein Unternehmen zu gründen 

 

Berlin, 06.11.2018. Der neue – und von nun an monatlich erscheinende – Gründungsspiegel des Bundesverbandes Deutsche Startups (Startup-Verband) misst die Gründungsneigung der Bevölkerung in Deutschland. Laut den Ergebnissen der ersten Befragung können sich gut 33 Prozent vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen (16,9 Prozent: „Ja, auf jeden Fall“, 16,3 Prozent: „Eher Ja“). Knapp 59 Prozent könnten sich dies dagegen nicht vorstellen (34,9 Prozent: „Nein, auf keinen Fall“, 23,9 Prozent: „Eher Nein“. 

Insbesondere bei Männern zeigt sich eine­­­ große Gründungsneigung: Der Wert liegt hier bei 38,1 Prozent. Frauen ziehen diesen Karriereschritt mit 28,4 Prozent deutlich seltener in Betracht und lehnen ihn mit 64,7 Prozent viel häufiger ab als Männer, von denen sich eine Unternehmensgründung nur 52,7 Prozent nicht vorstellen können.

Je jünger, desto größer die Gründungsneigung: Bei den 18 - 29-Jährigen können sich 46,3 Prozent vorstellen ein Unternehmen zu gründen wohingegen es bei den 50-64-Jährigen lediglich 32,1 Prozent sind. Sind die Befragten 65 oder älter liegt der Wert nur noch bei 21,8 Prozent.

Florian Nöll, Vorsitzender des Startup-Verbandes: „Grundsätzlich können wir mit diesen mageren 33 Prozent, die sich die Gründung eines Unternehmens vorstellen können, nicht zufrieden sein. Es wird spannend zu beobachten, wie sich diese Zahlen im Zeitverlauf verändern werden. Dieser Trend lässt Rückschlüsse auf das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Klima für Unternehmensgründungen in Deutschland zu. Den Gründungsspiegel – der neue Gradmesser für das deutsche Startup-Ökosystem – werden wir nun jeden Monat veröffentlichen.

Der Gründungsspiegel zeigt außerdem: Menschen, die sich die Gründung eines Unternehmens vorstellen können sind zumeist jung und häufig Männer. Frauen dagegen haben eine signifikant geringere Gründungsneigung. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn man sich die tatsächlichen Unternehmensgründungen anschaut. Laut dem Deutschen Startup Monitor 2018 sind lediglich 15 Prozent aller Gründer*innen Frauen.“

Die gesamte Pressemitteilung inklusive aller Graphiken steht hier zum Download bereit.

 

Über den Startup-Verband

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.

 

Pressekontakt

Bundesverband Deutsche Startups e.V.

Paul Wolter

Teamleiter Politik & Kommunikation

+49 (0) 30 609 8959 101

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